Ich feiere die kürzeste Nacht mit einem Freudenfeuer, das ich zum Anlass nehme auf die erste Hälfte des Jahres zurück zu blicken, erreichte Ziele zu würdigen und meine Wünsche für die zweite Hälfte symbolisch dem Feuer zu übergeben.
Mittwoch, 24. Juni 2015
Sommersonnenwende
Ich feiere die kürzeste Nacht mit einem Freudenfeuer, das ich zum Anlass nehme auf die erste Hälfte des Jahres zurück zu blicken, erreichte Ziele zu würdigen und meine Wünsche für die zweite Hälfte symbolisch dem Feuer zu übergeben.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Kirchen
Dienstag, 28. April 2015
Beltane
Der Kirschbaum in meinem Garten hat seine Blütenpracht bereits wieder zu Boden rieseln lassen, während die Duftgewalt der Glizinien nach wie vor überwältigt. Trotz dieser sichtbaren Vorboten scheint es mir, als ob Alles gespannt die Luft anhalten würde. Bis zum Platzen gefüllt mit Lebenskraft, Lebenslust, Lebenssaft. Bereit ihn mit einem wilden Knall zu verschleudern, zu expandieren.
Montag, 27. April 2015
Theater
Ich liebe diesen Aspekt neuheidnischer Rituale; Dass die Götter lebendig werden und wir mit ihnen interagieren können. Aber allgemeiner auch das Spielerische, das Partizipatorische, das Dramatische.
Persönlich
habe ich kein Problem damit, wenn jemand mein rituelles Handeln als Theaterspiel bezeichnet, denn ich empfinde die Beiden nicht als
grundverschieden. Wenn ich zum Beispiel die Maikönigin als Göttin behandle, ist mir durchaus bewusst, dass ich noch immer das frisch gekrönte Mädchen vor mir habe. Doch glaube ich, dass
durch ein gewisses Ernstnehmen des Gespielten der Raum für mehr geöffnet
wird.
Mittwoch, 25. März 2015
Schweine für Odin
Galina Krasskova sagt: Wenn Odin ein Schwein will, soll er eines kriegen!
Was jedoch, wenn Odin die Opferung des geliebten Sohnes fordert?
Angenommen wir sind in der Lage Anweisungen von den Göttern zu empfangen: Sollten wir diesen Folge leisten, wenn sie sich nicht mit unseren persönlichen Präferenzen oder ethischen Vorstellungen vereinbaren lassen?
Dienstag, 24. März 2015
Umzug
Ich bin umgezogen. In mein erstes unbefristetes WG-Zimmer. Wohnortwechsel bringen in der Regel auch einige Veränderungen im Alltag mit sich, deren bewusste Gestaltung mich eine sinnvolle Nutzung dieser Gelegenheit dünkt.
Zuhause ist, wo mein Altar steht. Zumindest empfinde ich ihn als das Zentrum meines Zimmers und entsprechend wichtig war mir dessen Herrichtung als erste Einrichtungshandlung. Eine weitere Massnahme, die ich zur Aneignung des noch fremden Raums verfolge, ist das Räuchern: die bekannten, geliebten Düfte vermitteln mir sofort ein Gefühl der Vertrautheit.
Sonntag, 22. März 2015
Ostara
Die Wärme der Sonne erweckt alles Leben aus dem Winterschlaf; die ersten Blumen blühen, das Gezwitscher balzender Vögel erfüllt die Luft, es zieht mich auf die ersten Barfuss-Erkundungstouren im Garten.
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